ProMit
Betriebliche Mitbestimmung als Promotor der beruflichen Weiterbildung

Ausgangssituation in den Branchen

Neue Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) durchdringen die Unternehmen in vielen Wirtschaftszweigen. Besonders betroffen sind im Dienstleistungssektor die Branchen Finanzdienstleistungen, Handel, und Logistik. Dort bestimmen IKT in zunehmendem Maß die Ablaufprozesse und Arbeitsorganisation, verändern Arbeitsinhalte und nicht zuletzt die beruflichen Anforderungen, die an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gestellt werden. Dies stellt die Beschäftigten und ihre Interessenvertretung vor enorme Herausforderungen.

Doch nicht immer sind die Auswirkungen des Einsatzes digitaler Technologien offensichtlich. Das beginnt schon damit, dass oft nicht sofort erkennbar ist, welche Trends sich tatsächlich durchsetzen werden. Eine weitere Schwierigkeit liegt in der Abschätzung der Folgen für Arbeit und Beschäftigung, die in der Regel a priori und ohne jegliche Vorerfahrung erfolgen muss. Vor diesem Hintergrund will das vom ver.di-Landesbezirk Baden-Württemberg in Kooperation mit der Input Consulting GmbH und dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation durchgeführte Projekt „ProMit – Betriebliche Mitbestimmung als Promotor der beruflichen Weiterbildung“ betriebliche Mitbestimmungsakteurinnen und -akteure für ihre Rolle als Treiberinnen und Treiber beruflicher Weiterbildung in den Unternehmen qualifizieren.