ProMit
Betriebliche Mitbestimmung als Promotor der beruflichen Weiterbildung

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Digitale Technologien durchdringen in immer mehr Branchen Ablaufprozesse und Arbeitsorganisation und verändern dabei Arbeitsinhalte und die qualifikatorischen Anforderungen der Beschäftigten. Der beruflichen Weiterbildung kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zu, um die Kompetenzen der Beschäftigten rechtzeitig und umfassend an die Veränderungen des immer schneller voranschreitenden technologischen Wandel anzupassen. Damit werden die Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nachhaltig gesichert.

Die betrieblichen Mitbestimmungsakteurinnen und -akteure sind wichtige Vertrauenspersonen in den Betrieben. Sie können als Promotoren für eine nachhaltige Weiterbildungsstrategie in den Unternehmen eine bedeutsame Rolle spielen und als Multiplikatoren und betriebliche Ansprechpartner mit dazu beitragen, die Weiterbildungsbereitschaft und -beteiligung in der Belegschaft zu erhöhen. Dabei müssen die Mitglieder von Betriebs- und Personalräten, Schwerbehindertenvertretungen, Jugendvertretungen sowie Gleichstellungs-/Gender- oder Diversity-Beauftragte selbst befähigt werden, die durch technologische Innovationen induzierten Veränderungen auf die Qualifikation der Beschäftigten in ihrem Zuständigkeitsbereich rechtzeitig zu erkennen, daraus resultierenden Weiterbildungsbedarf im Betrieb zu thematisieren und an der Konzeption und Implementierung entsprechender Maßnahmen der beruflichen Qualifizierung kompetent und partizipativ mitzuwirken.

Um zu gewährleisten, dass die betrieblichen Mitbestimmungsakteurinnen und -akteure diese immerwährenden Anforderungen fachkundig und kompetent angehen können, wurde das Projekt „ProMit – Betriebliche Mitbestimmung als Promoter der beruflichen Weiterbildung“ initiiert.
Die auf dieser Internetseite gesammelten Ergebnisse und Publikationen des Projekts ProMit sollen mit dazu beitragen, dass die Vertreterinnen und Vertreter der betrieblichen Mitbestimmung die Rolle als Treiberinnen und Treiber der betrieblichen Qualifizierung aktiv und kenntnisreich ausfüllen können.

Das Projekt „ProMit – Betriebliche Mitbestimmung als Promoter der beruflichen Weiterbildung“ wurde durch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg aus Landesmitteln gefördert und vom ver.di-Landesbezirk Baden-Württemberg in Kooperation mit Input Consulting GmbH und dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) von Januar 2014 bis Dezember 2015 durchgeführt.